Back to the roots .... ... es geht doch nicht ganz ohne
Amphibisches
Für einen froschigen Biologen wie ich es bin, gibt es natürlich nur wenig
Schöneres, als kleine Kaulquappen und Frösche aufwachsen zu sehen. Es ist zwar
jeden Tag ein Geschenk mit Katzen und Kitten seinen Alltag zu erleben
(abgesehen vom Reinigen der Katzentoiletten etc.), dennoch fehlte mir ein wenig
das Gequake, die Kaulquappen und das froschige Getier.
Meine Letzte Gruppe aus jungen Rotaugenfröschen (Agalychnis
callidryas) kaufte ich vor 7 Jahren. Damals waren es 10 Babyfrösche, mit denen
ich meine neue Zuchtgruppe aufbauen wollte. Anders als bei Katzen, ist die
Geschlechtsbestimmung leider nicht ganz so einfach und erst nach ca. 6 Monaten
hatte ich Gewissheit - mit diesen 10 wird es keinen Nachwuchs geben - alles 10
gestandene Froschmännchen, die verzweifelt nach einem Weibchen Ausschau
quakten. So blieb es dann auch bis heute. Zwei der "Junggesellen"
haben die Zeit überdauert und leben nun immer noch froschfidel und unbeschwert.
Das wird sich demnächst ändern, denn neue Baby-Frösche sind eingezogen und
vielleicht ist im nächsten Jahr ein Weibchen dabei und wird für froschigen
Nachwuchs sorgen.
Da mich nicht nur Rotaugenlaubfrösche interessieren, habe ich mir vom Züchter
auch gleich noch 10 Kaulquappen der bizarren Vietnamesischen Moosfrösche
(Theloderma corticale) mitgenommen. Die wuseligen Gesellen hatten knapp 2
Monate ihr Leben als Kaulquappe genossen (zur besonderen Freude unserer Tiger)
und sind nun als Babyfrosch zum Landgang aufgebrochen.
Zusammen mit den
Rotaugenlaubfröschen wird endlich wieder mehr Leben ins Terrarium einziehen und
selbstverständlich hoffe ich dieses Mal auf etwas mehr Glück mit dem Nachwuchs.
Aber davon werde ich erst im nächsten Jahr berichten können – das heißt Daumen
drücken.